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Dem Hasen auf der Spur

Gemeinsam mit Biologin Agnes Steininger machte sich die Hasa-Gruppe des Kindergarten Egatha am Donnerstag, den 18. Juni 2026, auf zu einer tierischen Entdeckungstour.

An einem Schattenplätzchen, nur ein paar Schritte vom Kindergarten entfernt, beschäftigten sich die Kinder damit, wie so ein Hase denn überhaupt aussieht – sind alle vier Beine gleich lang? Hat er wirklich Löffel auf dem Kopf? Und was macht eine Blume an seinem Popo?

Aus Grashalmen und Blättern legten die Kinder einen großen Hasen auf den Weg – und ein paar Löwenzahnblätter dazu, damit er nicht hungrig bleiben musste. Ein kurzer Anstieg ermöglichte ihnen dann einen besseren Blick auf das angrenzende Maisfeld. Einen echten Hasen konnten sie dort zwar nicht finden, sie entdeckten auf dem weiteren Weg jedoch allerhand spannende Spuren. Nachdem Agnes den Kindern verschiedene Tierabdrücke gezeigt hatte, versuchten sie sich gleich an der Zuordnung. Ratespaß boten auch die unterschiedlichen Tierfelle: vom Reh über den Steinmarder bis hin zum Fuchs – und natürlich dem Hasen – war alles dabei.

Die Gruppe kam auch an einer Hütte vorbei, die mit ihren Dekorationen verdächtig nach dem Haus des Osterhasen aussah. Trotz eindeutiger Hinweise traf die Gruppe den bekannten Mümmelmann allerdings nicht an. Zum Abschluss wurden die Kinder selbst zu Langohren – mit zugebundenen Augen mussten sie, nur mit ihrem Gehör, die „Hasendiebe“ entlarven und mit Wasser bespritzen – eine willkommene Abkühlung bei fast 30°C!